Rainer Werner Fassbinder versuchte mit seinem Kino unentwegt ästhetische und gesellschaftliche
Grenzen zu erweitern. Der Band geht von diesem subversiven Begehren nach Grenzüberschreitungen
im Werk Fassbinders aus. Dies umfasst die Subversion von konventionellen Darstellungsweisen
mediale Brechungen im Film subkulturelle Ausbruchsbewegungen gegen die
bürgerlich-kapitalistische Ordnung eine unentwegte Arbeit an deutscher Geschichte und die
historische Formation von Subjekten einer körperlich-materialistischen Ästhetik sowie eine
religiöse Signatur die sich durch sein Werk zieht.