'Zhang Yuerans Szenen und Bilder haben einen weltentrückten Glanz der sowohl von hart
gewonnener Einsicht als auch von zeitloser Wahrheit geprägt ist.' Ian McEwan Das Kindermädchen
Yu Ling arbeitet für ein wohlhabendes Ehepaar der chinesischen Elite und kümmert sich
hingebungsvoll um deren siebenjährigen Sohn. Yu Ling kennt die Geheimnisse der Familie bis ins
Detail ihre Arbeitgeber hingegen ahnen nicht dass auch sie einiges verbirgt. Eines Tages
plant Yu Ling in der Hoffnung auf Lösegeld und ein besseres Leben den Jungen zu entführen.
Doch es kommt ganz anders: Großvater und Vater des Jungen werden wegen Korruptionsverdachts
verhaftet die Mutter verschwindet spurlos - und Yu Ling ist plötzlich gezwungen
Entscheidungen zu treffen die weit in die Zukunft reichen für sich wie für den Jungen ...
Zhang Yueran schreibt zärtlich doch mit unerbittlicher Prägnanz über Beziehungsdynamiken und
Klassismus aus der Sicht eines Kindermädchens und gewährt so einen einzigartigen Blick auf die
chinesische Gesellschaft. 'Zhang Yueran hat mit Schwanentage ein wirklich lesenswertes böses
Buch geschrieben.' Elke Heidenreich