Staaten erheben in Investitionsschiedsverfahren selten Widerklage. Auch wenn die Zahl der
Widerklagen in den letzten Jahren anstieg ist dieser Anstieg relativ verhalten. Vor diesem
Hintergrund untersucht dieses Werk ob es ein inhärentes Hindernis für staatliche Widerklagen
in ICSID-Schiedsverfahren gibt. Hierzu analysiert die Autorin die Voraussetzungen der
Zuständigkeit und der Konnexität. Sie systematisiert diesbezüglich die bisherige Rechtsprechung
und Literatur anhand eigener Kriterien und arbeitet Maßstäbe zur Beurteilung der Zuständigkeit
und der Konnexität heraus. Daher stellt diese Arbeit eine wissenschaftliche Analyse der
Thematik sowie ein Handbuch zur Widerklage in ICSID-Schiedsverfahren dar und füllt eine Lücke
im Schrifttum.