Die Pflanzengestalt ist das Ergebnis mehrerer Arten von Metamorphosen das ist das Fazit das
Schilperoord aus der Betrachtung höherer und niederer Pflanzen sowie verschiedener Bereiche der
Pflanze zieht. Dabei ist Goethes Ansatz zur Erklärung der Pflanzenmetamorphose nach wie vor
aktuell inhaltlich ergeben sich durch die Forschungen der Molekulargenetik jedoch viele neue
Perspektiven. Peer Schilperoord führt in mehreren Betrachtungen durch die Vielfalt der
Pflanzenformen. Dabei entwickelt er einen Dialog zwischen Goethes Überlegungen in seinem
Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären und dem aktuellen Stand der Morphologie. So
wird die goetheanistische Metamorphosenlehre durch das Phänomen der organischen Entzweiung
wesentlich erweitert. Im Zentrum der Darstellung steht die Plastizität der Bildungsprozesse
die in der Pflanzenbetrachtung erkannt und miterlebt werden kann.