Unterstützte Kommunikation (UK) bietet in der Praxis und in der Wissenschaft Sozialer Arbeit
Potential um (junge) Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen als gleichberechtigte
Gesellschaftsmitglieder zu beteiligen. Dies zeigt die vorliegende qualitative Fall- und
Netzwerkstudie auf indem sie sich gezielt dem Einzelfall widmet und durch UK-Methodenanwendung
nicht kaum lautsprachlich kommunizierende junge Erwachsene mit komplexen Beeinträchtigungen zu
ihren individuellen Lebenswirklichkeiten im Übergang Schule - Beruf befragt. Ziel ist es
Barrieren und Förderfaktoren der Kommunikation und der Teilhabe an Bildung Arbeit Beruf sowie
sozialer Gemeinschaft zu ermitteln. Teilnehmende Beobachtungen soziale Netzwerkanalysen und
Befragungen naher Vertrauens- und Bezugspersonen runden das multiperspektivische Studiendesign
ab. Handlungsleitende Empfehlungen für eine nachhaltige Kommunikationsunterstützung und
(Aus-)Bildungsbeteiligung werden an professionelle Akteur*innen abgebender und aufnehmender
(Aus-)Bildungsorte adressiert.