Aus dem Inhalt Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ergänzt der im Rahmen der Vereinten
Nationen erarbeitete und weltweit geltende Menschenrechtsschutz den nationalen
Grundrechtsschutz. Er ergibt sich aus einem komplexen Geflecht zahlreicher internationaler
Menschenrechtskonventionen und dem menschenrechtlichen Gewohnheitsrecht zudem wird er von den
Regelungen des humanitären Völkerrechts und des Völkerstrafrechts flankiert. Das Lehrbuch
durchdringt das Geflecht des universellen Menschenrechtsschutzes aus juristischer Perspektive.
Nach einem entstehungsgeschichtlichen Überblick werden die beiden allgemeinen
UN-Menschenrechtspakte ebenso vorgestellt wie verschiedene universelle Menschenrechtsverträge
zu Spezialfragen. Im Anschluss werden die sich aus allen menschenrechtlichen Verträgen
ergebenden Grundregeln herausgefiltert und zu einem ?Allgemeinen Teil? des internationalen
Menschenrechtsschutzes zusammengefasst der auch das menschenrechtliche Gewohnheitsrecht
berücksichtigt. Es folgt eine Darstellung der wesentlichen vertraglichen chartabasierten und
außervertraglichen Durchsetzungsmechanismen. Abschließend wird das Verhältnis der
Menschenrechte zum humanitären Völkerrecht und zum Völkerstrafrecht erörtert. Kleine
Fallbeispiele und Illustrationen tragen zum besseren Verständnis der beziehungsreichen und
vielschichtigen Materie bei. Die Autorin Prof. Dr. Stefanie Schmahl LL.M. (E) ist
Inhaberin des Lehrstuhls für deutsches und ausländisches öffentliches Recht Völkerrecht und
Europarecht an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.