Anlässlich seines 70. Geburtstages stellt Stefan Hartmann langjähriger katholischer Pfarrer
und promovierter Theologe sieben 'Mosaike' seines Lebens zusammen die narrativ eine
vielfältige Biographie bilden. Hartmanns Grundanliegen bestehen nicht in einer Skandalisierung
kirchlicher Ideale und Vorgaben denen er äußerlich nach über drei Jahrzehnten nicht mehr
folgen wollte sondern im beständigen Suchen und Finden der platonisch-klassischen Trias des
'Wahren Guten und Schönen' die ihm nach vielen Umwegen schließlich konkret im
göttlich-menschlichen Angesicht Jesu Christi ein- und aufleuchten konnte. Die biographischen
Mosaike Hartmanns wollen nicht bevormunden sondern zu eigenen Erkenntnissen und Entdeckungen
anregen. Sie sind das Zeugnis eines europäischen Christen der sich auch der Weisheit des
Judentums des Islams und Asiens gegenüber aufgeschlossen zeigt und als Theologe vom Kleinen
aus den Blick richtet auf das 'worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann' ja mehr
noch 'jene Wirklichkeit die größer ist als all unser Denken' (Anselm von Canterbury).