Nicht nur die Grenzen zwischen Nationen Völkern Kulturen Ethnien und Geschlechtern sondern
auch die zwischen den unterschiedlichen Künsten Gattungen und Formen sind im Rahmen
allgemeiner realer und virtueller Globalisierung sowie aufgrund politischer ökonomischer und
vor allem individueller Interessen in Bewegung geraten. Im Zusammenhang damit sind
Wertvorstellungen Regeln und Normen sowohl des täglichen Lebens als auch des ästhetischen
insbesondere künstlerischen Handelns verändert teilweise aufgelöst oder zumindest infrage
gestellt worden. In all dem zeichnet sich ein Wandel der Welt ab von dem unklar ist ob er als
Fortschritt oder als Verfall einzuschätzen ist. In diesem Buch werden vielfältige Spuren
solcher Veränderungen in Gegenwart und Vergangenheit vor allem in der ästhetischen Produktion
der verschiedensten künstlerischen Bereiche aber auch im Alltagsgeschehen in den Blick
genommen um nicht zuletzt tragfähige Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen.