Die Zukunft der Grundschule ist wenig vorhersehbar oder planbar. Umso wichtiger ist es das
Zusammenspiel von wissenschaftlicher Reflexion und Prognostik in den Blick zu nehmen.
Entwicklungslinien und Perspektiven zu skizzieren ist das Bestreben des Tagungsbandes zum 4.
Grazer Grundschulkongress der im Juli 2024 stattgefunden hat. Transformationen die unser
Leben bestimmen sind aktuell einzigartig in ihrer Geschwindigkeit und in ihrem Ausmaß. Lebens-
und Lernbedingungen entwickeln sich in ihren Voraussetzungen und Gestaltungsoptionen in einer
kaum zu überblickenden Fülle. Von allen in der Grundschule Tätigen wird eine große
Veränderungsbereitschaft und Flexibilität eingefordert. Mit starken Plädoyers zur Nutzung von
Datenvielfalt als komplementärer Quelle informierten Handelns sowie für den Aufbau einer
multiplen fachdidaktischen Wissensbasis im Studium werden Spannungsfelder vom
naturwissenschaftlichen Sachunterricht und der MINT-Bildung über die Förderung des Lesens und
digitaler Kompetenzen bis hin zu körperbasiertem Lehren und Lernen oder der Mehrsprachigkeit
u.a.m. auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse präsentiert.