Das Werk untersucht kritisch das deutsche Steuer- und Abgabensystem und kommt zu dem Schluss
dass Leistungsträger in Deutschland überproportional belastet werden. Zentrale Thesen: * Das
progressiv gestaltete Steuersystem führt dazu dass Mehrarbeit und beruflicher Aufstieg
finanziell kaum lohnen. * Neben der Einkommensteuer wirken hohe Sozialabgaben wie eine "zweite
Steuer" die besonders Arbeitnehmer der Mittelschicht trifft. * Die sogenannte "kalte
Progression" und der hohe Grenzsteuersatz mindern reale Einkommen ohne dass die Kaufkraft
steigt. * Kapitalerträge werden hingegen pauschal geringer besteuert was eine strukturelle
Schieflage zwischen Arbeit und Vermögen schafft. * Die Mittelschicht - traditionell das
Rückgrat des Staates - schrumpft trägt aber weiterhin den größten Teil der Steuerlast.
Hauptkritikpunkte: * Fehlende Leistungsanreize ("Mehrarbeit lohnt sich nicht"). * Übermäßige
Bürokratie und mangelnde Transparenz. * Ungerechte Verteilung zwischen Arbeit Kapital und
Konsum. Forderungen: * Abflachung der Progression und Senkung der Gesamtbelastung für
mittlere Einkommen. * Automatische Anpassung der Steuertarife an die Inflation. *
Gleichbehandlung von Arbeit und Kapital. * Vereinfachung des Steuerrechts und Entlastung des
Mittelstands. Fazit: Das deutsche Steuersystem sichert zwar soziale Umverteilung bestraft
aber zugleich Leistungsbereitschaft. Nur durch eine umfassende Reform die Arbeit wieder
attraktiver macht kann die Balance zwischen sozialer Gerechtigkeit und Leistungsanreiz
wiederhergestellt werden.