Föderalismus ist ein Organisationsprinzip nach dem Staaten oder Staatenbünde in verschiedene
Regierungs- und Verwaltungsebenen eingeteilt sind. Beispiele dafür sind Deutschland die USA
oder die Europäische Union. Robert Fenge stellt in diesem Buch ökonomische Konzepte und Modelle
vor die Kriterien und Argumente für die Beurteilung föderaler Strukturen liefern. Konkret
werden folgende Fragen untersucht: Was ist der Grund für die Bildung eines Staates in einer
Gesellschaft? Welche Aufgaben sollte der Staat übernehmen? Wie kann die Herausbildung
staatlicher Gebietskörperschaften begründet werden? Wodurch kommt der föderale Aufbau eines
Staates zustande? Auf welchen föderalen Ebenen sollten bestimmte staatliche Aufgaben
angesiedelt sein? Kann die Macht des Staates aus politökonomischer Sicht in einem Föderalismus
besser kontrolliert werden? Was spricht für oder gegen eine dezentrale politische Verantwortung
wenn es darum geht den Wählerwillen durchzusetzen? Die klassischen Vordenker des Föderalismus
werden in Exkursen vorgestellt. Das Buch richtet sich an Studierende der Volkswirtschaftslehre
und der Politikwissenschaft. Auch ökonomisch und politisch Interessierten bietet das Buch
aufschlussreiche Einsichten in das föderale Staatswesen. Zahlreiche Abbildungen Beispiele und
Exkurse ergänzen die Untersuchung.