Goethe hat Franken und Würzburg sehr geschätzt vor allem aber ist er immer wieder in Kontakt
mit interessanten Persönlichkeiten aus dieser Stadt gekommen. Zum 210. Jubiläum seiner einzigen
Übernachtung in Würzburg wird von Goethes nicht einfachem Verhältnis zur hiesigen Universität
oder seiner Begeisterung für den Würzburger Stein berichtet vor allem jedoch von Begegnungen
mit Menschen: Dem engagierten Theologen und wie Goethe begeisterten Münzsammler Franz Oberthür
oder dem in Weimar wohl mehr als in Würzburg geschätzten Orthopäden Johann Georg Heine. Doch
die Rede ist auch von der Förderung des Künstlers und Kunstagenten Johann Martin von Wagner wie
von dem abendfüllenden Gespräch mit der Hofdame und Schriftstellerin Giuliana Giovane di
Girasole vor dem Panorama des gerade ausgebrochenen Vesuvs das Goethe in der Italienischen
Reise ausführlich gewürdigt hat.