[zu den Büchern „Die Macht der Meme“ Susan Backmore, aber ebenso zu „Jenseits von Gut und Böse“ Michael Schmidt-Salomon]Morgen gehe er zur Landwirtschaftlichen Genossenschaft – wir nannten es „Kornhaus“ – Dünger, Saatgut und anderes einkaufen, dies hatte mein Vater nachmittags zu meiner Mutter gesagt. Pferd und Wagen könne er sich bei der Bäuerin Sieverding ausleihen. Der Witwe, die allein den Hof mit ihren heranwachsenden Kindern bewirtschaftete, war „der Mann im Kriege geblieben“ – wie es der allgemeine Sprachgebrauch abmildernd formulierte. Der unermüdlich schuftenden Frau kam jede zusätzliche Einnahme gelegen.Ihre Nachbarn hatten in den Nachkriegswirren ein herrenloses, umher-streunendes Pferd eingefangen und es ihr überlassen. Es musste wohl mit dem Treck aus dem Osten gekommen sein, so wurde gemunkelt. Ein Eigentümer war nicht aufzufinden gewesen und hatte sich bisher auch nicht gemeldet. Es war ein rotbrauner, stattlicher Hengst mit einer schwarzen Mähne und einem langen, schwarzen Schwanz. Stolz trug es den Kopf mit den stets wachen Augen auf dem mächtigen Hals – als stände es dauernd „unter Dampf“. Die gute Pflege war ihm anzusehen und er „stand gut im Hafer“ – was wohlgenährt bedeutete. Es war bekannt, dass es vor Dampfloks scheute.Mein Vater hatte sich schon des öfteren diesen Hengst ausgeliehen und wenn er ihn zurück brachte, dann erlaubte er mir ab und an, ihn auf dem breiten Pferderücken reitend auf dem Heimweg zum Stall zu begleiten, während er das Pferd am Zaume führte. Für mich war das jedes mal eine Sensation, während meiner Mutter darüber das Grauen packte, weil mein Vater aus dem Ersten Weltkrieg einen Gehörschaden davontrug, der dann zum totalen Gehörverlust führte. Während ich jetzt auf dem Pferd ritt, hätte mein Vater weder ein von hinten nahendes, hupendes Fahrzeug wahrgenommen, noch das Pfeifsignal eines herannahenden Zuges, der in etwa 200 Metern Entfernung in einem Geländeeinschnitt hinter unserem Hause über Coesfeld nach Münster fuhr.Heute war es ein herrlich warmer erster Frühlingstag in der zweiten Märzhälfte, als ich zusammen mit einigen meiner Schulkameraden am frühen Nachmittag auf dem Heimweg von der Schule gerade den beschrankten Bahnübergang überquert hatte, in die Seitenstraße einbog und nach einer leichten Kurve die Straße zu unserem Haus überblicken konnte. Das Haus stand etwa 400 Meter entfernt hinter einem Hügel, über den die Überland-Hochspannungsleitung führte. Ich traute meinen Augen nicht! Ich sah unter der Überlandleitung ein Pferdegespann den Hügel hinunterrasen, das direkt auf uns zu kam. Das Pferd hatte vor dem Pfeifsignal der Dampflok gescheut und war durchgebrannt, gerade als mein Vater die hintere Wagenklappe verriegeln wollte, was ihm aber nicht mehr gelang.Ich blieb wie angewurzelt mitten auf der Straße stehen und breite meine Arme aus. Das Pferd rast auf mich zu und der Karren dahinter springt, holpert, klappert, droht zu kippen. Das Gespann braust heran, kommt näher und näher – noch 10 Meter, fünf ... Genau weiß ich nicht, was passierte. Ich bekomme die Zügel zu fassen und stemme mich gegen die Brust des Pferdes, rede auf es ein und tätschele den triefenden, klatschnassen schaumigen Hals. Doch es drückt mich zurück – einige Meter, dann bleibt es stehen, schnaubend mit aufgeblähten Nüstern und – zitternd. Der Kopf des Pferdes ragt hoch über mich hinaus. Ich verharre an seinem Hals und versuche es weiter zu beruhigen. Meine linke Wange, ja die ganze Gesichtshälfte und meine Schulter sind pitschnass vom dampfenden Angstschweiß des Pferdes und es roch widerlich. Und doch bin ich glücklich in diesem Augenblick und das Pferd stellt die Ohren nach vorn. ...Jetzt trifft mein Vater in seinen Holzschuhen ein: „Mensch, Junge! Bist du wahnsinnig? Das hätte doch schiefgehen können!“ „Ja, hätte, ist aber nicht!“, ich weiß nicht, ob ich es gesagt oder nur gedacht habe – aber er hätte es ja ohnehin nicht gehört. Er übernimmt die Zügel, dreht das Gespann und geht den Weg zurück.Nun schaue ich mich um und sehe, wie meine Schulkameraden aus den Vorgärten, den Hauseingängen und hinter den Hecken hervorkommen. Ich weiß nur, dass ich allein da gestanden habe und alle hatten sich in Sicherheit gebracht! Ich weiß auch nicht, was sie gesagt haben oder ob sie überhaupt etwas sagten. Auch meine Mutter, die erst gar nichts davon mitbekommen hatte und erst durch meinen Vater davon erfuhr, als er bereits das Pferd mit dem Wagen zu der Bäuerin zurückgebracht hatte, war ganz entsetzt und riet mir, so etwas nie wieder zu wagen. Ich empfand es so, dass mein Handeln wohl nicht gerade lobenswert gewesen sei.Warum war ich eigentlich stehengeblieben? Warum hatte ich die Arme ausgebreitet? Warum habe ich nicht einfach das weite gesucht – wie meine Schulkameraden? Warum spürte ich keine Angst? War ich nicht normal?Diese Fragen haben mich ein Leben lang begleitet – und ich scheute mich dieses Geschehen preiszugeben und irgendwo zu erwähnen. Erst im letzten Sommer – als meine Tochter mich zu einem Besuch in den Reitstall, den sie des öfteren zum Reiten aufsucht, einlud, erzählte ich ihr davon. Aber auch sie verstand es wohl nicht.Nachdem ich nun das Buch „Jenseits von Gut und Böse“ von Michael Schmidt-Salomon und erst recht das Buch „Die Macht der Meme“ von Susan Blackmore gelesen habe, beginne ich zu begreifen, dass ich gar nicht anders handeln konnte, als ich gehandelt habe. Ich habe die gesamte Situation wie einen Film erlebt, der einfach ablief und der für mich gar nicht veränderbar war. Mein ganzes „Handeln“ war weder heldenhaft noch mutig und meine Schulkameraden waren auch gar nicht feige. Ich führte lediglich nur aus, was mir mein Gehirn vorgab – ich hatte gar keine Wahl, keine Entscheidungsfreiheit! Ich war schlicht nur ein „Ausführender“ gewesen und kein „bewusst Handelnder“!Über 60 Jahre haben mich all diese Fragen nicht losgelassen, ja, sie haben mich gequält. In diesen beiden Büchern habe ich endlich die für mich überzeugenden und mich zufriedenstellenden Antworten und Erklärungen gefunden. Ich fühle mich besser und kann der Verfasserin und dem Verfasser nur dankbar sein.Übrigens: Mein Vater hat sich nach diesem Vorfall das Gespann nicht noch einmal ausgeliehen.
★★★★★
johannes eichstätter
14.09.2023
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Als ich zum ersten Mal von "Memen" gehört habe, habe ich mich gefragt, welchen Mehrwert dieser Begriff gegenüber dem Begriff "Idee" bietet und war entsprechend gespannt auf dieses Buch. Meine anfängliche Skepsis hat sich allerdings bestätigt. Die Kritikpunkte habe ich um einer besseren Übersicht willen durch Nummerierungen voneinander getrennt:1. Allgemein muss die Autorin sich den Vorwurf gefallen lassen, immer dann sehr redselig zu werden, wenn es um einfache Themen geht, aber dann immer knapp, spekulativ und oberflächlich wird, wo die neuralgischen Punkte der ganzen Theorie liegen - z.B. bei der wichtigen Frage, wie sich der zweite Replikator neben den Genen entwickeln konnte. Denn die Hauptaussage der sog. "Memetik" ist, dass es einen von den Genen völlig unabhängigen Replikator gibt, der sogar den Einfluss der Gene zurückdrängen kann. Dass es mit dem menschlichen Geist die Fähigkeit gibt, Fortpflanzung gegen den biologischen Nutzen und gegen die Regeln der Evolution zu lenken, ist klar. Nun muss aber eine atheistische Erklärung, und um eine solche handelt es sich bei der Memetik, zeigen, wie sich so ein Replikator entwickeln konnte. Aber dazu später mehr.Sehr ausführlich beschreibt sie aber die Beispiele dafür, was alles kulturell vermittelt wird, sie beschreibt ausführlich noch mal die Evolutionstheorie und liebt es, Beispiele für Trivialitäten zu sammeln.2. Die Meme seien lt. Blackmore dadurch entstanden, dass es für den Menschen einen Selektionsvorteil gebracht habe, andere imitieren zu können. Und diese Fähigkeit gebe es nur beim Menschen. Als es einmal dem Menschen möglich war, andere zu imitieren, und die Selektion speziell diese Fähigkeit förderte, entwickelte diese Fähigkeit ein Eigenleben, so dass auf einmal auch die Fähigkeit, nutzlose und sogar schädliche Meme zu kopieren einen Selektionsvorteil brachte. Und dieser Schritt ist absolut nicht überzeugend - davon abgesehen, dass man sich hier in einem Gebiet reiner Spekulation befindet. Denn wenn man konsequent aus der Sicht der Evolutionstheorie argumentiert, dürfte sich nur die Fähigkeiten zur Imitation erhalten haben, die auch einen Nutzen für die Gene bringen. Weshalb sollte es nicht möglich sein, zu imitieren aber gleichzeitig auszuwählen, was man imitiert. Tatsächlich habe sich lt. Blackmore durch die übermäßige Beschäftigung der Menschen mit Memen dazu geführt, dass das Gehirn erheblich mehr Sauerstoff benötigte, Probleme bei der Geburt und bei der Aufzucht der Jungen mit sich brachte (durch den riesigen Kopf). Weshalb sollte die Evolution so einen Quatsch fördern? Denn einen genetischen Vorteil hätten zweifellos diejenigen, die wie gesagt imitieren können, aber sich nur auf das beschränken, was dem Überleben dient.Tatsächlich zeigt sich sowohl bei Menschen als auch bei Tieren, dass nicht die besten Imitatoren die besten Reproduktionschancen haben, sondern die Reichen und Mächtigen. Ein guter Memverbreiter mag ganz nett sein, hat aber (vor allem Journalisten, die sich gut als Beispiel eignen, denn sie sind hervorragende Mem-Verbreiter aber weder berühmt noch mächtig noch reich) nicht grundsätzlich deutlich bessere Chancen als jemand der sehr reich und mächtig ist - selbst wenn er in dieser Stellung wenig Meme verbreitet!3. Letztlich scheitert die Theorie daran, dass keine anderen Lebewesen die Fähigkeit zur Imitation erworben haben. Wieso sollten nur Menschen von den Vorteilen der Imitation profitieren? Auch andere Lebewesen organisieren sich in Gruppen, leben in der Ebene und könnten sich einen Vorteil durch Sprache, Imitation und ein größeres Gehirn verschaffen.4. Was die Betrachtung aus der Sicht der sog. "Meme" von der herkömmlichen Betrachtung kultureller Entwicklung unterscheidet ist die starke Abwertung des menschlichen Anteils. Während man üblicherweise Motive des Menschen betrachtet, behandelt die Memetik Ideen als eigenständige Einheiten, die den Menschen als Vehikel benutzen. Es ist daher kein Zufall, dass sich fast alle Beispiele nur um solche Fälle drehen, in denen die Weitergabe der Ideen tatsächlich nicht bewusst geschieht. Das erste Beispiel ist: der Ohrwurm! Ansonsten sind es Beispiele, in denen Gedanken danach beurteilt werden, wie gut ihre Chancen stehen, sich zu verbreiten. Der Gedanke ist nicht trivial, denn tatsächlich gibt es Ideen, die sich naturgemäß besser verbreiten als andere.Z.B kann sich die Idee, dass Frauen ihre höchste Bestimmung im Muttersein gegenüber der Idee, dass sie ihre höchste Bestimmung darin finden, erfolgreich im Beruf zu sein, nie durchsetzen, weil die beruflich erfolgreichen Frauen auch diejenigen sind, die in Politik und Medien das Sagen haben.Wie gesagt macht es durchaus Sinn, solche Mechanismen zu untersuchen, um nicht dem Irrtum zu erliegen, dass ein Mem, das sich verbreitet, automatisch wahr oder besser ist als ein anderes. Allerdings muss man mit diesem Vorgehen sehr vorsichtig sein, weil es sich dazu anbietet gegnerische Positionen von einer höheren Warte aus zu beurteilen, und sich der Diskussion zu entziehen. Ein Atheist muss sich also nicht mehr mit der Frage herumschlagen, ob es einen Gott gibt oder wie er das Gegenteil begründen kann, sondern kann seine Gegner als bewusstlose Ideenbehälter behandeln, die er aus der sicheren Distanz des Wissenschaftlers analysiert. Blackmore besitzt leider nicht genug Selbstironie und möglicherweise auch nicht die Fähigkeit zur Selbstreflexion, um ihre Theorie auf den Atheismus anzuwenden. Wie würde das aussehen, also wie wendet man diese "Theorie" eigentlich an? Ganz einfach, man sucht bei einer beliebigen Idee nach Gründen für ihre Ausbreitung, die nichts mit Wahrheit oder Logik zu tun haben, sondern die Verbreitung mit kontingenten Erklärungen versieht. z.B. könnte das für den Atheismus so aussehen: Das Atheismus-Gen verbreitet sich leichter in Gesellschaften, in denen es mehrere konkurrierende Religionen oder Konfessionen gibt. Unter solchen Umständen ist es unmöglich, öffentlich aus der Perspektive einer bestimmten Religion zu argumentieren, so dass faktisch die öffentliche Debatte atheistisch ist. Zweitens wird der Umstand verstärkt, weil auch die Wissenschaft von derselben Logik bestimmt ist und daher faktisch atheistisch argumentieren muss. Daher werden atheistische Theorien immer eine stärkere Position an den Hochschulen haben als christliche, muslimische oder jüdische Positionen, so dass der Eindruck entsteht, dass der Atheismus wissenschaftlich und vernünftig ist. Ein Image, dass Memen natürlich ausgesprochen gut bei der Verbreitung hilft. Wer diese Rezension als Atheist liest, wird sich über diese Beispiele ärgern, weil sie sich nicht auf die inhaltlichen Argumente einlassen, sondern die gegnerische Position aus einer scheinbaren Außenperspektive verurteilt. Genau so unehrlich erscheint mir als Christ die Darstellung des Christentums in diesem Buch - und O Wunder: natürlich geht es zufällig vor allem um das Christentum.5. Bei allem Einsatz für die vermeintliche Wahrheit gründet Frau Blackmore am Ende des Buches noch eine eigene Religion. Sie beschreibt Meditations-Übungen, mit denen man lernen soll, "den Entscheidungen zu erlauben sich selbst zu treffen". Und beschreibt am Ende ihres seelsorgerlichen Teils: "In diesem Sinne können wir es schaffen wahrhaft frei zu sein" Klingt für mich sehr nach Evangelium. Ich habe nichts gegen das Evangelium, aber das Brisante an der Blackmore-Religion besteht darin, dass sie alles, was sie Religionen - teilweise zu Recht teilweise zu unrecht - vorwirft, in Reinform selbst praktiziert! Sie behauptet, das Christentum habe nur so schöne Musik, um Menschen anzulocken (und nennt es den "Schönheitstrick"). Es predige Nächstenliebe um auch alle anderen Inhalte besser verkaufen zu können ("Altruismustrick") und es spreche von "Der Wahrheit", damit man nicht genauer nachfragt ("Wahrheitstrick", tatsächlich spreche ich ständig mit Leuten, die nachfragen, falls es diesen Trick gäbe, hätte er sich nicht besonders bewährt...). Sie behauptet zwar, dass die Menschen immer moralisch sind, solange Zeit und Geld es ihnen ermöglichen (das mus sie annehmen, weil sie Moral für einen Selbstläufer hält, der sich allein durch sein Auftreten verbreitet und sogar in der Lage ist andere angehängte Ideen zu verbreiten), aber abgesehen davon, dass das offensichtlich nicht stimmt, also zumindest nicht in der Welt, in der ich lebe, ist das eine unbewiesene Behauptung. Wieso sollte sich Güte und Liebe als erstrebenswert verbreiten, wenn eine Gesellschaft nicht bereits Güte, Selbstaufopferung und Liebe besonders wertschätzen? Oder kurz gefragt: wieso sollten diese vermeintlich effektiven Tricks alle gerade nur im Christentum funktionieren? Warum fließt die Welt nicht über von Schönheit und Liebe?In ihrer eigenen Religion verwirklicht sie aber alle Vorwürfe, die sie gegen andere erhebt selbst und spricht davon, wie schön und hilfreich die Memetik ist, das sie wahr ist und dass sie ein probates Mittel sei, die Menschen moralische zu verbessern. Vor dem Hintergrund ihrer Religionskritik ist es schwer zu glauben, dass sie diese Darstellung nicht ganz bewusst verwendet, um ihre Theorie zu verbreiten.6. Nicht zuletzt ist das Buch eine taugliche Grundlage für die Tötung von religiösen Menschen. Sie erwähnt zustimmend Dawkins, der Religionen mit Krankheitserregern vergleicht. Die Ausrottung einer anderen Weltanschauung steht damit ungefähr auf der gleichen moralischen Stufe wie die Einnahme eines Antibiotikums. Verschärft wird diese Gefahr dadurch, dass Atheisten keinen Sinn für den besonderen Wert des Lebens haben, sondern bestenfalls über das Schmerzempfinden argumentieren können, oder eben irgendwelche Regeln, die man sich als Mensch ja selbst geben könne - aber natürlich nicht müsse.Man kann also zusammenfassend sagen, dass die Memetik nicht einfach nur eine undurchdachte Theorie ist, sie ist vor allem ein Mittel, um die eigene Position aus dem Diskurs heraus zu heben und auf diese Weise vor unliebsamen Gegen-Argumenten zu schützen.Im Zusammenhang mit dem Glauben daran, dass es keinen Gott gibt, der Menschen zur Rechenschaft zieht, und mit dem Glauben daran, dass der Mensch daher keine besondere Würde hat, ist es für einen atheistischen Memetiker möglich, andere Weltanschauungen wie Krankheiten zu betrachten und zu behandeln. Es ist daher keine voreilige Polemik, wenn man hierin eine große Ähnlichkeit zu dem zynischen Naturalismus der Nazis erkennt. Hitler selbst verglich das Töten eines Menschen damit, dass eine Katze eine Maus tötet. Welcher Atheist wollte ihm hierin widersprechen?