1975 erschien Harichs Kommunismus ohne Wachstum - das erste Werk eines Marxisten das sich mit
den ökologischen Herausforderungen unserer Gegenwart beschäftigte. Harichs Thesen wurden
seinerzeit breit diskutiert. Dies führte dazu dass er in den folgenden Jahren sein
ursprüngliches Konzept mehrfach überarbeitete und ergänzte. Der vorliegende Band bildet diese
Wandlungen ab. Er präsentiert Artikel Briefe und Manuskripte in denen Harich sich immer
stärker genossenschaftlichen friedenspolitischen utopischen und feministischen Überlegungen
zuwandte. Zu den hier herausgegebenen Schriften gehören auch der wichtige Brief an Willy Brandt
sowie Harichs Aufsatz Das Weib in der Apokalypse. Auch sein Engagement in Österreich und der
Bundesrepublik von 1979 bis 1981 wird berücksichtigt. Eingeleitet wird die Auswahl von einem
Essay des Herausgebers zu Harichs ökologischer Theorie.