SPIEGEL Buchpreis 2025 Platz 5 Die siebzehnjährige Hana träumt von einer besseren Zukunft für
sich und ihre Mutter doch das Leben meint es nicht gut mit ihr. Es ist kurz vor der
Jahrtausendwende und in Japan ist die Wirtschaft ins Stocken geraten. Als die ältere Kimiko
Hana unter ihre Fittiche nimmt wird sie Teil einer neuen selbst gewählten Familie: einer bunt
zusammengewürfelten Gruppe von jungen Frauen die am Rande der Gesellschaft leben. Unter der
Führung von Kimiko übernehmen sie eine Bar und zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt Hana ein
gewisses Maß an Freiheit und Sicherheit. Doch als das Geld zur Neige geht sieht sie keine
Möglichkeit ihren Lebensunterhalt ehrlich zu verdienen und so rutscht Hana immer tiefer in
eine kriminelle Parallelwelt aus der es scheinbar kein Zurück mehr gibt. In ihrem neuen Roman
erzählt Mieko Kawakami eindringlich von der Hoffnung die eine Wahlfamilie verspricht und
widmet sich scharfsinnig der Illusion des freien Willens und der Frage nach menschlicher Würde.