Als kulturgeschichtlich bedeutsame Phänomene entstammen Masken der Ritual- und Theaterpraxis
und traten schon in der Antike als Metapher in den Sprachgebrauch über. Kaum ein Philosoph hat
den Masken so viel Raum gegeben wie Friedrich Nietzsche: Sie sind ihm Hilfsmittel der
Erkenntnis und conditio humana sie ermöglichen Höflichkeit und Selbstschutz fungieren aber
auch als Darstellungsform. Corinna Schubert führt zentrale Themen seines Denkens unter einem
neuen Gesichtspunkt zusammen und erschließt sie als Philosophie der Masken. Dabei geht es nicht
nur darum was Nietzsche über Masken denkt sondern auch wie er mit und in Masken denkt.