Der Globalkapitalismus verändert die Beschäftigungsformen des 21. Jahrhunderts grundlegend.
Maria Endreva blickt auf Darstellungen der Arbeitswelt in der deutschen Gegenwartsliteratur und
stellt anhand zahlreicher Textbeispiele zentrale Themen und diskursive Ausrichtungen heraus.
Besonders beschäftigt sie sich mit dem Leistungsdruck sowie den destruktiven Auswirkungen und
der zunehmenden Arbeitslosigkeit unter der Robotisierung. Ob sinnentleerte Büroarbeit die
Überlastung und Vereinsamung des Individuums oder neue Tätigkeitsformen eines technisch und
genetisch optimierten Menschen - psychische Überforderung und Entmachtung dominieren die
literarische Verarbeitung und zeichnen ein eher dystopisches aber auch dynamisches Bild der
Zukunft.