In der deutschen Touristikindustrie gibt es bisher wenig beachtete koloniale Kontinuitäten:
Restaurants und Themenparks die mit Afrikabildern werben. Die Autorinnen werfen einen Blick
auf die Präsenz afrikanischer Sprachen an diesen Orten und liefern eine performative auf
Erfahrung und Embodiment basierende Analyse der Eindrücke die Tourist*innen dort gewinnen
können. Dabei zeigen sie dass Tourismusforschung und Afrikanistik nicht länger ohne ein
vertieftes Verständnis von Kolonialismus als einer im Eigenen wirksamen Machtkonstellation
betrieben werden können.