Die Wahlerfolge der rechts-autoritären AfD lenken die öffentliche Aufmerksamkeit wieder
verstärkt auf die ostdeutschen Bundesländer: Wieso die hohen Zustimmungswerte für eine Partei
die vor allem mit Ressentiments Wahlkampf macht? Aus dem Blick gerät dabei oft dass auch in
den westdeutschen Bundesländern die Demokratie unter Druck steht. Im vorliegenden Band
stellen die Autor*innen der seit 2002 unter Leitung von Oliver Decker und Elmar Brähler
bundesweit durchgeführten Untersuchungsreihe die Ergebnisse der 12. Leipziger Autoritarismus
Studie vor. Zahlreiche Facetten der politischen Einstellung werden dokumentiert wobei
insbesondere Antisemitismus Sexismus und Antifeminismus Demokratieverdrossenheit und die
sozialen Bedingungen der Ressentiments analysiert werden. Mit Beiträgen von Marco Bitschnau
Elmar Brähler Kazim Celik Oliver Decker Marius Dilling Thorsten Fehlberg Ayline Heller
Fiona Kalkstein Johannes Kiess Sebastian Koos Dani Kranz Johanna Niendorf Gert Pickel und
Susanne Pickel