Cloud-Computing-Verträge bereiten bei der Rechtsanwendung Probleme. Leon Balkau zeigt auf wie
die Digitale-Inhalte-Richtlinie dem entgegengewirkt hat und an welchen Stellen weiterhin
Unsicherheiten bestehen werden. Er hinterfragt ob die Richtlinie ein geeignetes
Leistungsstörungsrecht enthält und hinsichtlich des unternehmerischen Verkehrs
verallgemeinerungsfähig ist. Dafür sind Kriterien aufzustellen und diese entsprechend zu
subsumieren. Daran knüpft er die Frage an weshalb der deutsche Gesetzgeber die Europäisierung
des Privatrechts bei der Umsetzung beendete. Ein europarechtlicher Exkurs stellt klar dass
dies nicht auf unionaler Ebene passieren konnte sodass sich der Fokus auf die deutsche
Umsetzungsstrategie konzentriert. Cloud computing contracts cause problems in the
application of law. Leon Balkau shows how the Digital Content Directive has counteracted this
and where uncertainties will continue to exist. He questions whether the directive contains a
suitable law on performance disputes and is nevertheless generalizable with regard to business
transactions. Criteria must be established for this and these must be subsumed accordingly. He
raises the question of why the German legislator ended the Europeanization of private law
during implementation. An excursus on European law makes it clear that this could not happen at
Union level so that the focus is on the German implementation strategy.