'Ein verwunschen schönes Buch über die Kraft der Literatur in Krisen' Annemarie Stoltenberg
NDR Eigentlich möchte Abril nicht so sein wie diese Romanheldinnen die nach einer Katastrophe
an einen anderen Ort fliehen. Doch durch einen fatalen Fehler der ihr unterlaufen ist ist die
junge Frau mit den bekümmerten grauen Augen die ihren frühlingshaften Namen Lügen strafen
ohne Arbeit ohne Wohnung und ziemlich außer Atem. Als ihre Großmutter ihr anbietet sich für
eine Weile in ihr altes Haus in einem kleinen Dorf zurückziehen zögert sie nicht auch wenn
daran ziemlich seltsame Bedingungen geknüpft sind: Abril soll ein paar alte vergrabene Tontöpfe
im Garten finden. Und den früheren Leseclub der Großmutter neu beleben. Im winterlichen
Treville¿s angekommen versucht Abril sich hinter den Büchern der riesigen Bibliothek zu
verstecken aber das Schicksal hat andere Pläne mit ihr. Schon bald ist sie gezwungen das Haus
mit einem unerwarteten Gast zu teilen: einem jungen Mann der eine geheimnisvolle Vergangenheit
zu haben scheint und sich verstecken muss ... Mönica Gutie¿rrez entführt ihre Leser in ein
kleines Dorf in den Pyrenäen wo sich alle auf die Wiedereröffnung eines Leseclubs freuen. Doch
dort wo verirrte Herzen eine Zuflucht finden wird schnell klar dass niemand absolut niemand
sich selbst retten kann ...