Schule kann ein Ort sein an dem die Liebe der Schüler:innen zum Gegenstand des Lernens ihr
Interesse ihre Neugier und ihre Kooperationsbereitschaft gefördert werden Schule kann ein
potenzieller Ort der Freiheit damit der Selbstermächtigung sein. Unter kapitalistischen
Bedingungen stehen andererseits Kontrolle Konkurrenz und das vergleichende Messen des Outputs
im Zentrum Schule muss dabei im Hinblick auf das spätere Berufsleben unter kapitalistischen
Vorzeichen nützlich sein. Beide Beziehungsdimensionen spielen im Unterricht eine Rolle
allerdings in unterschiedlichem Mass. Schule ist unter den Bedingungen des Kapitalismus deshalb
grundsätzlich eine Schule im Widerspruch. Das Buch versteht sich als Plädoyer für eine Schule
die so weit als möglich ein Ort der Bildung der Emanzipation und des solidarischen
Miteinanders sein soll.