★★★★★
k.A.
05.06.2026
ean-shopping.de
Dieser Ernährungsratgeber ist sehr informativ und bietet eine gute Grundlage für die Umsetzung der FODMAP-Diät, allerdings sind die detaillierten Anleitungen an einigen Stellen noch etwas zu vereinfacht.
★★★★★
Bertschy Hanspeter
14.05.2024
amazon.de
Brilliant, good introduction, necessary lists, and easy recipes. Doing the FODMAP can be hard, the book is easy.
Nach sehr vielen Jahren mit Bauchproblemen habe ich mir dieses Buch zugelegt, um meine Diagnose Reizdarm besser zu verstehen. Das Buch hat mir sehr geholfen (im Gegensatz zu den meisten Ärzten, die einen als psychisch labil darstellen). Ich habe die Zusammenhänge endlich verstanden und anhand von der beschriebenen Diät gut rausgefunden was meinem Körper gut tut und was nicht. Nun kann ich endlich wieder fast normal Essen und Leben!Ich habe bereits früher einige Male ein Ernährungstabebuch geführt, aber seien wir mal ehlrich - mit all den Zutaten und Reaktionen teilweise erst 1-2 Tage später ist es fast unmöglich heraus zu finden was man nicht verträgt. Anhand der Kategorien im Buch wird das sehr viel einfacher!Es ist verständlich und nachvollziehbar geschrieben. Ich habe einzelne Stellen im Buch auch meinem Partner und meiner Familie gezeigt, um mehr Verständnis zu erhalten und ihnen auch ein paar Zusammenhänge aufzuzeigen.Ich wünschte so ein Buch hätte es bereits in meiner Kindheit gegeben, das hätte einige Ratlosigkeit erspart.
Ich habe mir das Buch bestellt, weil es - im Vergleich zu dem anderen Buch von Herrn Storr - offenbar mehr Rezepte beinhaltet. (Vor zwei Wochen war ich der Meinung, das dringend zu benötigen, heute weiß ich, dass es gar nicht so schwer ist, FODMAP-arm zu kochen :))Kapitel 1 bis 5 erklären detailliert, worum es sich bei den FODMAPs handelt, was im im Körper anstellen können, in welchen Lebensmitteln man sie findet und was eine FODMAP-arme Diät ausmacht. Hierbei wiederholt sich der Autor recht häufig, teilweise sogar von einem zum nächsten Satz, was mich etwas langweilte. Trotzdem - oder vielleicht deshalb? - bringt er sehr gut rüber, um was es geht.Ich hatte mir von dem Buch erhofft, dass es einige Unklarheiten beseitigen würde, aber teilweise verwirrte es mich noch mehr durch seine Widersprüche. Beispielsweise wird erklärt, dass "resistente Stärke" im Dünndarm nicht verdaut werden kann und deshalb durch die im Dickdarm vorhandenen Bakterien "Symptome" verursachen kann. Viel dieser Stärke befindet sich in Bananen, die aber seltsamerweise trotzdem auf der "Erlaubt-Liste" stehen. Ohne weiteren Kommentar. Die ebenfalls "betroffenen" anderen Lebensmittel befinden sich auf der "Verboten-Liste" oder werden gar nicht aufgeführt. Auch frage ich mich, was "gemahlene Körner" in diesem Zusammenhang sein sollen. Körner gibt es derer viele ...Schade finde ich zudem, dass die "Verboten-" und "Erlaubt-Liste" nicht alles abdeckt, was im Text besprochen wird. Beispielsweise vermisse ich "Stevia" als Süßungsmittel. Auch scheint die E-Nummer, die im Text angegeben ist, nicht zu stimmen.So weist das Buch immer wieder Schwachstellen auf, ist aber in meinen Augen trotzdem locker drei, eher schon vier Sterne wert. Vielleicht weil es aktuell kaum deutsche Vergleichsliteratur gibt.Die Rezepte (Kapitel 6) habe ich bisher nur als Anregung genommen. Dabei habe ich mich gefragt, wo der Reis bei der "Paprika aus dem Morgenland" abbleibt. Beilage? Und was macht WEIZENmehl im Maisbrot? Hier werden 200g verwendet - zusammen mit 200g Maismehl und 100g Kartoffelstärke, womit wir bei 40% Weizenanteil wären. Hätte man nicht besser Dinkel genommen? Hier gilt: Augen auf und mitgedacht!