Das St. Galler Probenbuch ist kein Probierbuch wie es von Zürich bekannt ist sondern es ist
eine zusammenfassende Abschrift der von lokalen Wardeinen Münzmeistern und Goldschmieden
durchgeführten Münzproben des 17. Jahrhunderts. In diesem wichtigen Dokument fehlen jegliche
Zeichnungen und die nur kurz gehaltenen Beschreibungen der geprüften Geldstücke sind die
einzigen Hinweise um welche Geldstücke es sich handelte oder handeln konnte. In regelrechter
Detektivarbeit konnten die beiden Autoren den grössten Teil der probierten Geldstücke
identifizieren. Entstanden ist ein interessantes numismatisches Nachschlagwerk das den
Geldumlauf in der bedeutendsten Handelsstadt der Ostschweiz dokumentiert.