Vom Juli 1933 bis zum März 1935 existierte in Vechta eines der frühen Konzentrationslager des
nationalsozialistischen Deutschland. Es diente - wie alle Konzentrationslager zu Beginn der
Machtergreifung - der Inhaftierung politischer Gefangener aus dem hiesigen Raum. Als der
politische Widerstand gegen das Nazi-Regime rasch gebrochen war hatte es keine Funktion mehr
und wurde aufgelöst.Auf diesem historischen Hintergrund entwickelt Olaf Bröcker ein fiktives
Romangeschehen um den stellvertre-tenden Anstaltsleiter Wilhelm Bramlage. Orte und Wege
entsprechen den historischen Begebenheiten der Stadt Vechta in diesen Jahren.