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k.A.
25.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist ein faszinierendes und tiefgründiges Werk, das die komplexen und oft unausgesprochenen Erfahrungen von Kindern psychisch erkrankter Eltern wunderbar beleuchtet. Ich habe die Lektüre sehr geschätzt und empfehle es jedem, der sich mit diesen sensiblen Themen auseinandersetzt.
★★★★★
k.A.
25.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch behandelt ein sehr sensibles und wichtiges Thema sehr tiefgehend, auch wenn es einige schwierige Aspekte beinhaltet. Es ist eine wertvolle Ressource für alle, die sich mit diesen Erfahrungen auseinandersetzen möchten.
Das Buch "Unsichtbare Narben: Erwachsene Kinder psychisch kranker Eltern berichten" ist ein enorm wichtiges Buch, das schon vor Jahrzehnten hätte geschrieben werden sollen.Erwachsene berichten darin über ihre Kindheit - eine Kindheit, die im Grunde keine war. Gekennzeichnet durch schwere psychische Erkrankungen ihrer Mütter - und geprägt durch die physische, zumindest aber emotionale, Abwesenheit der Väter.Eine einzige Betroffene in diesem Buch berichtet, dass sie trotz allem eine schöne Kindheit hatte - die einzige Person, deren Vater präsent war, der sich nicht verdünnisiert hat, sondern für seine Kinder da war. Den übrigen Betroffenen geht es wie vielen anderen Menschen auch: Abwesende Väter leben ihr eigenes Leben, während sie dabei zu- oder vielmehr wegsehen, wie ihre Kinder vor die Hunde gehen.Das ist es vor allem, was ich aus diesem Buch mitgenommen habe - und eines noch: Keinerlei Hilfe, nirgendwo. Nachbarn, Eltern von Schulkollegen, Angehörige: Nirgends findet sich jemand, der diesen Kindern Halt gibt. So kommt es schließlich, wie es kommen muss: Aus diesen Kindern werden starke Erwachsene mit schweren unsichtbaren Narben, die trotz allem versuchen, ein gutes Leben zu führen und all das nachzuholen, was in der Kindheit gefehlt hat.Lesenswert daher nicht nur für Betroffene, sondern auch für professionelle Helfer: Möge es ihnen gelingen, den Fokus nicht nur auf die erkrankte Person und deren Hilfsbedarf zu lenken, sondern auch auf all die Kinder, die im Schatten stehen und keine Stimme haben. Dann gelingt es vielleicht auch, die Familiensysteme all derjenigen Kinder zu hinterfragen und näher zu beleuchten, die vordergründig als "schwierig" eingestuft werden - nicht sehend, was und wer eigentlich dahinter steht. Dann das sind meistens die Eltern.