Zwischen Angst Wut und Hoffnung: Wie ein junger Ostdeutscher in Zwickau den Alltag unter
Neonazis überlebt – und warum Aufgeben keine Option ist. Was bedeutet es in einer Stadt
großzuwerden in der rechter Hass und Rassismus keine Randerscheinung sind sondern Alltag?
Jakob Springfeld erzählt schonungslos und persönlich von seiner Jugend in Zwickau – der Stadt
die zum Rückzugsort des NSU wurde. Er nimmt dich mit in seine Welt voller Bedrohungen
Mutproben und Solidarität wo ein Demo-Plakat genauso viel bedeutet wie ein Aufkleber am
Briefkasten. Mit wachem Blick beschreibt Springfeld wie Rechtsextremismus politische Gewalt
und Alltagsrassismus in Ostdeutschland wirken. Er zeigt wie gefährlich Verharmlosung ist – und
wie wichtig Zivilcourage im Alltag bleibt. Zwischen den Zeilen spürst du die Kraft der neuen
Generation die sich nicht einschüchtern lässt sondern für Antifaschismus Klimagerechtigkeit
und eine offene Gesellschaft kämpft. Das Buch ist keine Heldengeschichte sondern ein ehrlicher
Bericht aus der Provinz. Es geht um Freundschaft Angst Wut – und die Frage wie man nicht
zerbricht wenn Neonazis wissen wo du wohnst. Wer Bücher wie "Desintegriert Euch!" oder
"Umkämpfte Zone" schätzt findet hier eine Stimme die bleibt. Ein unverzichtbarer Einblick in
das Ringen junger Menschen gegen den Hass – mit klarem Blick Haltung und einer Portion
Hoffnung.