Der lang ersehnte zweite Teil des Mannheimer Erfolgsromans "Mitten im Jungbusch"! Die Autorin
Nora Noé setzt die bewegte Familiengeschichte der Legrands aus dem Jungbusch fort die zum Teil
ihre eigene ist. Es herrscht Krieg in Deutschland. Hunger Angst und Fliegeralarm bestimmen
das Leben. Nach Marlenes Tod entfernen sich die Legrands immer weiter voneinander jeder muss
nach sich selbst schauen. Auch die herrschende Politik ist immer wieder Streitthema - dann
werden die Männer eingezogen die Frauen sind auf sich gestellt. Amelie und Helena bangen um
ihren Mann und Vater Carlo der nach Österreich abkommandiert wurde. Carlos Bruder Gustav ist
in Russland verschollen seine Frau Pauline muss nun die Familie allein durchbringen. Dazu
kommen die furchtbaren Nächte im Schutzkeller oder in den Bunkern die an den Menschen nagen.
Doch auch in schweren Zeiten werden Kinder groß - die Cousinen Helena Irma Betty und Annerose
machen die ersten Schritte in ein eigenes Leben. Während die Erwachsenen mit dem täglichen
Überlebenskampf beschäftigt sind erleben die Mädchen die erste Liebe - mittels Feldpost in
der Fabrik oder auf der Friesenheimer Insel. Doch der Krieg schert sich nicht um Gefühle. Nora
Noé gelingt es auch in ihrem zweiten Buch dem Mannheim der 1940er-Jahre Leben einzuhauchen.
Packend und anschaulich erzählt sie von den Verhältnissen und den Menschen in der Quadratestadt
deren Schicksal bereits tausende Leser in den Bann gezogen hat.