Yoko Tawada denkt über Stimmen in verschiedenen Sprachen nach sie erzählt vom Schreiben in
unterschiedlichen Schriftsystemen und von Buchstabengespenstern im Computer und vielem mehr
auch von Gesichtern. Ein Mensch hat ein Gesicht eine Stadt hat ein Gesicht doch "Wo beginnt
das Gesicht eines Fisches und wo endet es?" 1 Stimme eines Vogels oder Das Problem der
Fremdheit 2. Schrift einer Schildkröte oder Das Problem der Übersetzung E-Mail für japanische
Gespenster 3. Gesicht eines Fisches oder Das Problem der Verwandlung "Ob Thunfischdose oder
Tunneleinfahrt Kernseife oder Computerbildschirm - jedes anscheinend noch so banale Objekt
wird unter dem zugleich ethnologischen und poetologischen Blick Yoko Tawadas zum Träger oder
zum Medium einer verborgenen Botschaft die es zu entschlüsseln gilt. Die Zeichen der Welt neu
lesen lernen ..." (Jürgen Wertheimer) "Zu ihren Vorlesungen waren mehr als 500 Zuhörer
gekommen. sie hielt eine poetische Rede voll Anschaulichkeit und Gleichnishaftigkeit"
(Schwäbisches Tagblatt) " Diskrete postmoderne Schamanin der dichterischen Rede und hellhörige
Philologin (im Sinne der Romantik)." (Jürgen Wertheimer)