Die Aufforderung die Sten Linnander in einer Zeremonie während seines schamanischen Trainings
in der Wüste von Arizona erhielt klang eindeutig: Er möge auf einen Berg steigen und 'ganz
normal mit mir reden'. Ungewöhnlich war nur dass diese freundliche Einladung von unserem
Planeten der Erde selbst stammte. So begann ein intensives Gespräch das drei Monate anhielt.
Dann dauerte es jedoch noch fünfzehn Jahre bis Linnander seine eigenen Zweifel ausgeräumt
hatte: Wie waren die Aussagen der Erde zu verstehen? - Wiesollte er sie einer kritischen
Öffentlichkeit präsentieren? Der Autor von Haus eigentlich Naturwissenschaftler verbindet die
Botschaften der Erde durchgängig mit seinen eigenen sehr erhellenden Anmerkungen die auch eher
distanzierten Lesern neue Perspektiven eröffnen. Er schreibt in seinem Nachwort: 'Nachdem
ich dieses Buch zu Ende geschrieben hatte nahm ich noch einmal Kontakt mit der Erde auf und
erhielt von ihr folgenden Nachtrag. Er richtet sich an die Leser und Leserinnen dieses Buchs:
Ich will keine Monologe halten denn ein Monolog ist keine wahre Kommunikation. Aber er kann
den Kanal für die Kommunikation öffnen. Mein 'Monolog' in diesem Buch ist eher wie das Läuten
eines Telefons in der Hoffnung dass ihr 'den Hörer abnehmt'. Der Mut der euch abverlangt wird
- und es ist Mut - besteht darin die Möglichkeit zuzulassen dass wir im Inneren tief
verbunden sind und dass eine bewusste Verbindung sowohl kollektiv als auch individuell nicht
nur möglich ist sondern von meiner Seite aus zutiefst gewünscht ist. Wenn ich also einen
einzigen Wunsch oder eine Bitte an den Leser habe dann die dass du nach draußen in die Natur
gehst - oder bloß in einen Park - einen ruhigen ungestörten Platz findest und mit mir
sprichst. Auf welche Weise ist gleichgültig einfach so wie es dir in den Sinn kommt. Um das
Ende eines Eurer Hollywoodfilme frei wiederzugeben: 'Dies kann der Beginn einer wunderbaren
Freundschaft werden.' Danke.'