Die Christen feiern alljährlich Weihnachten und Ostern um der Geburt und der Auferstehung Jesu
zu gedenken. Diese Feste rühren von einer alten Tradition der Einweihungslehre her die schon
lange vor dem Zeitalter des Christentums existierte. Sie fallen im Jahreszyklus auf die
Wintersonnenwende und die Frühlings - Tag-und-Nacht-Gleiche. Sie weisen hiermit auf ihre
kosmische Bedeutung hin und lehren dass der Mensch - Teil des Kosmos - mit der Vorbereitung
und dem Wachstum in der Natur eng verbunden ist. Diese beiden Feste sind in Wirklichkeit nur
zwei verschiedene Darstellungen für die Erneuerung des Menschen und sein Eintreten in die
geistige Welt.