Die Black Panther Party (BPP) wurde 1966 von Bobby Seale und Huey P. Newton gegründet. Sie
setzte sich für die Befreiung Schwarzer Menschen und eine sozialistische Gesellschaft ein.
Bereits drei Jahre nach der Gründung erklärte FBI-Direktor J. Edgar Hoover sie zur größten
Gefahr für die nationale Sicherheit der USA. Die BPP sollte eliminiert werden was den
Herrschenden in den USA am Ende auch gelang. Mit allen Mitteln wurde sie vom Staat bekämpft
das reichte vom Schüren interner Zwistigkeiten über brutale Unterdrückung bis hin zur Ermordung
führender Panther wie z.B. Fred Hampton und Mark Clark in Chicago. Die Black Panther verbanden
einen militanten Ansatz der Selbstverteidigung gegen Polizeigewalt mit einem massenkompatiblen
Programm das auf Selbsthilfe und Selbstorganisierung der Schwarzen Bevölkerung ausgerichtet
war. Lange bevor der Begriff der Intersektionalität aufkam strebte die BPP eine Koalition
aller Unterdrückten an: ethnische Minderheiten Frauen Arbeiter*innen Erwerbslose Schwule
Lesben ... Die BPP betrieb eine Bündnispolitik mit allen unterdrückten Gruppen der Gesellschaft
für die eine sozialistische Gesellschaft frei von Ausbeutung und Unterdrückung ein
vereinigendes Kampfziel war. Die Graphic Novel zeichnet die Geschichte dieses bedeutenden
Versuchs Schwarzer Selbstbefreiung in den 1960er und 1970er Jahren auf eindrucksvolle Weise
nach ohne in oberflächliche Klischees oder Heldenverehrung zu verfallen.