Die wichtigsten Ansätze der Kapitalismuskritik aus den vergangenen zwei Jahrhunderten werden in
ihrem Kontext dargestellt und kritisch analysiert. Dabei zeigt sich dass Kapitalismuskritik
kein Privileg der Linken war oder ist. Es gab und gibt konservative reaktionäre rechte und
völkische nationalliberale und sozialreformerische Ansätze neben anarchistischen
sozialistischen und kommunistischen Theorien. Herausgearbeitet werden Affinitäten
Überschneidungen und Verkürzungen aber auch Traditionslinien die sich in aktuellen
politischen Strömungen in der Globalisierungskritik bei Occupy oder rechten und
populistischen Bewegungen wiederfinden. Ein Schwerpunkt liegt in der knappen Darstellung der
Marx'schen Kritik der politischen Ökonomie im Gegensatz zur Lenin'schen Imperialismustheorie
sowie aktuellen antimonopolistischen und finanzmarktorientierten Richtungen in der Linken.