Kämme Löffel und Stacheldraht-archäologische Funde erzählen vom Leben in den
nationalsozialistischen Zwangslagern. Zwischen 1933 und 1945 bildeten Lager in denen Menschen
inhaftiert oder zwangsweise untergebracht wurden ein wichtiges Herrschaftsinstrument des
NS-Regimes. Dabei hatten Konzentrationslager KZ-Außenlager Lager für zivile Zwangsarbeiter
und Zwangsarbeiterinnen sowie Kriegsgefangenenlager verschiedene Funktionen im System der
Zwangslager.Seit den 1990er Jahren werden an ehemaligen Lagerstandorten in Berlin und
Brandenburg archäologische Grabungen durchgeführt und massenweise Funde geborgen. Dieser reich
bebilderte Band zeigt viele dieser Dinge zum ersten Mal.Über 300 Objekte in sieben Kapiteln
geben einen Einblick in das komplexe System der Zwangslager in ihre archäologische
Überlieferung sowie die Arbeit der zeithistorischen Archäologie.