Internationalisierung Globalisierung und Regionalisierung sind Begriffe die in den
zurückliegenden zwei Jahrzehnten reichlich Stoff zur Diskussion gegeben haben. Volkswirtschaft
Politik und die Medien erörtern die Auswirkungen dieser Prozesse auf die Gesellschaft. Welche
Implikationen ergeben sich jedoch durch diese auf substaatlicher Ebene? Auf der Grundlage
aktueller politikwissenschaftlicher Theorien untersucht Oliver Kämpf die
Außenwirtschaftspolitik der beiden Bundesländer Baden-Württemberg und Niedersachsen. Die
Theoriedebatte erörtert die gängigsten Ansätze die entweder den Staaten Handlungsmöglichkeiten
absprechen und diese allenthalben auf der internationalen Ebene sehen ebenso wie staats- bzw.
politikzentrierten Ansätze. Zu den besprochenen theoretischen Erklärungsansätzen gehören die
dominierenden Ansätze der Globalisierung und Internationalisierung. Zum dritten werden mögliche
strategische Ausrichtungen substaatlicher Einheiten in Form des Private-Public-Partnership und
des Global-Governance-Konzepts dargestellt. Im empirischen Teil analysiert und vergleicht
Oliver Kämpf auf der Basis von Primärquellen die beiden Bundesländer im Bereich der
Außenwirtschaftspolitik und Strukturdaten. Das Regierungshandeln beteiligte Institutionen die
rechtliche Verfassung und die Exportstrukturen werden anhand vieler Schautafeln und Abbildungen
dargestellt. Für die Beantwortung der ForschungsfrageWie wirkt sich wirtschaftliche
Internationalisierung auf substaatliche Regionen aus?werden die folgenden methodischen
Verfahren angewendet: a) quantitative Messung des Internationalisierungsgrads b) qualitative
Analyse der politischen Anpassung c) historische Betrachtung und Entwicklung von
Politikstilen.