Der Journalist Absalon Laich kehrt aus New York nach Wien zurück. Der empathische Absalon wird
tagtäglich Zeuge der Bitterkeit des Lebens der "kleinen Leute" einer Welt voller Armut die
stark auf das Gemüt der Menschen abfärbt. Absalon Laich Mitte dreißig ist Journalist in
Wien. Nach einigen Jahren in New York kehrte er in seine Heimatstadt zurück und verfasst dort
Reportagen. Er lebt in der Wohnung der Hutfabrikarbeiterfamilie Miczek zur Untermiete deren
Leben er hautnah mitbekommt. Und es ist kein gutes Leben. Er wird Zeuge von häuslicher Gewalt
Kindsmord Abtreibung und fortschreitender Verwahrlosung. Auch der eigenen als er seine Arbeit
in der Zeitung verliert. Angezogen von dem Elend wird er immer weiter in diese Welt der
kleinen Handwerker Fabrikarbeiter Kellnerinnen Blumenmädchen Hausierer Zuhälter und
Prostituierten hineingezogen bis ihm schließlich seine Solidarisierung mit den Außenseitern
zum tödlichen Verhängnis wird. Else Feldmanns Roman "Der Leib der Mutter" erschien erstmals
1924 als Fortsetzungsroman in der Arbeiter-Zeitung in Wien - 1931 dann in Buchform.