Ein stressiger Job und soziale Verpflichtungen haben Emelie komplett ausgelaugt. Sie braucht
Abstand. Doch wohin flüchten? Sie entscheidet sich für eine Auszeit im nordschwedischen Wald.
Dort trifft Emelie zufällig auf eine Gruppe von sieben Personen die sich in der Nähe eines
Sees um ein Feuer zusammengefunden haben und einander auf ungewöhnliche Art verbunden sind.
Alle haben sie ihr eigenes Päckchen zu tragen alle beeinflussen die Gruppe auf ganz eigene
Weise. Sie leben in scheinbarem Einklang miteinander inmitten des abgelegenen Waldes versorgen
sich selbst jedes Individuum trägt etwas bei. Doch als die Außenseiterin Emelie aus der Stadt
dazukommt gerät alles durcheinander. Auf eine psychologisch einfühlsame und humorvolle Weise
geht Norlin in 'Der Haufen' der Komplexität hinter Gruppendynamiken und unseren selbstgewählten
oder zugeschriebenen sozialen Rollen und Verantwortungen gegenüber anderen auf die Spur.
Fasziniert folgt man den unterschiedlichen Figuren in abwechselnden Erzählsträngen auf ihrer
Suche nach der für sie passenden Lebensform - und muss irgendwann einsehen dass die Frage wie
und wo man mit wem leben möchte gar nicht so leicht zu beantworten ist.