Ein Sommer im Walliser Bergdorf Sonnenberg und dessen Alpstafel nach dem 2. Weltkrieg wo der
Autor als Kuh- und Schafhirt die schulfreien Sommermonate verbringt. Der Roman schildert die
Zeit der Alpbestossung im Juni bis zur Alpabfahrt im September und die zentralen Ereignisse im
Dorf. Z'Moji eine geheimnisvolle Nomadin taucht bei sonnigem Wetter im Alpstafel auf singt
auf dem First der Sennerei und bringt Heilung und Segen ins eng vernetzte und von Missgunst und
Intrigen bestimmte Alpleben. In der traditionellen Lebensweise haben Mythen Sagen Legenden
und Märchen eine zentrale Bedeutung. Glaube und Aberglaube sind innig vernetzt. Naturphänomene
und Pflanzen einheimische Tiere von Flöhen Würmern Heuschrecken Leuchtkäfern und Schwalben
bis zu Ziegen Schafen und Kühen spielen eine wichtige Rolle. Einem expliziten Patriarchat
steht ein implizites Matriarchat gegenüber. Männer üben sich im Dominanzverhalten die wahre
Macht liegt jedoch bei den Frauen. Die Mundharmonika im Dialekt der Einheimischen
"Schnurrgeige" kommuniziert im zeitlosen Schnurren was Menschen in Worten kaum ausdrücken
können.