In Hochzeiten der Corona-Maßnahmen wurden in schauriger Eintracht von Regierung
"Zivil"gesellschaft bis Antifa die Kritiker und Kritikerinnen der Corona-Maßnahmen gerne als
(Halb-) Nazis oder als "rechtsoffen" angegriffen und denunziert. Was "rechtsoffen" ist war
damit klar: Die anderen sind Nazis oder gehen mit Nazis "Hand in Hand" während man sich selbst
irgendwo ab Mitte verortet sieht. Wir leben in einer wirklich besonderen Zeit. Es ist gerade
einmal zwanzig Jahre her da gab es nach offizieller Lesart Nazis in Deutschland so gut wie
nicht. Diese Erkenntnis wurde vor allem von jenen vertreten die heute überall Neonazis und
Gefahren des "Rechtsextremismus" erkennen wollen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts richtete die
politische Klasse allenfalls ihr Augenmerk auf Nazis als "Einzeltäter" auf verwirrte
Individuen das Ganze sei ein Einzelphänomen. Dass also weder der "Verfassungsschutz" noch die
jeweiligen Bundesregierungen gute antifaschistische Ratgeber sind sollte man wissen. Erst
recht wenn man sich die "Entnazifizierung" Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg
vergegenwärtigt die im Wesentlichen einem ausgeklügelten parteiübergreifenden
Renazifizierungsprogramm glich.