In seinem 'bisher ernüchterndsten und realistischsten Buch' (The Guardian) spielt der
postmoderne Fantasy- und Bestseller-Autor Jasper Fforde alle Mechanismen von Rassismus und
Xenophobie klug und unterhaltsam durch und zwar in einer absurd-komischen Parallelwelt die -
abgesehen von vermenschlichten Kaninchen - der unseren doch erschreckend ähnelt. Das britische
Dörfchen Much Hemlock nah an der walisischen Grenze war immer ein Hort des Friedens. Sauber.
Traditionell. Die Menschen aufrecht und beflissen. Doch dann kommen sie. Mit ihrer seltsamen
Religion ihrer aggressiven veganen Agenda und viel zu vielen Kindern. Zwar geben sie sich
ruhig und friedliebend aber wer weiß wie lange noch? 'Sie' sind eine Familie vermenschlichter
Kaninchen - das Ergebnis eines unerklärlichen Ereignisses vor rund einem halben Jahrhundert.
Ihr Nachbar der langjährige Dorfbewohner Peter Knox muss sich entscheiden: Kann er Zaungast
der Entwicklung bleiben und weiterhin eine ruhige Kugel bei der Rabbit Compliance Taskforce
schieben oder soll er den neuen Nachbarn beistehen denen wie allen anderen 1 2 Millionen
Kaninchen im Vereinigten Königreich die Zwangsumsiedlung nach Wales droht?