Kristina Thomas arbeitete vier Jahre in Tokio und konnte dort in einem japanischen Team seltene
Einblicke in die japanische Arbeitswelt erhalten. Barbara Haschke ist als freiberufliche
Trainerin für interkulturelle Kommunikation und Sprachen mit besonderem Schwerpunkt auf Japan
und dem asiatischen Raum sowie als Lehrbeauftragte der Universität Duisburg-Essen tätig. Beide
Autorinnen kennen Japan seit ihrer Kindheit und sprechen die Landessprache fließend. Das
Kulturspiel: Ignoriertes Gastgeschenk Sie besuchen auf einer Japanreise das Ehepaar Kanemitsu
in Osaka. Ihr Gastgeschenk - fein ziselierte Gläser - haben Sie nach langem Überlegen
ausgewählt und wunderhübsch verpackt. Sie können es gar nicht erwarten die freudig
überraschten Gesichter der Kanemitsus zu sehen. Doch welch eine Enttäuschung! Frau Kanemitsu
nimmt das Paket zwar dankend entgegen legt es aber rasch beiseite. Was tun? a) Sie fordern
Frau Kanemitsu offen und herzlich auf das Paket doch endlich zu öffnen. Schließlich kennen Sie
einander gut. b) Sie erzählen wie viele Geschäfte Sie auf der Suche nach diesem Mitbringsel
durchforstet haben um so - als Wink mit dem Zaunpfahl - das Auspacken zu provozieren. c) Sie
drücken Ihre Enttäuschung weg und hoffen das sich Frau Kanemitsu später bedankt. Die Lösung
finden Sie auf Seite 205 des Buches. Das Besondere dieses Buches: Kultur- und Geschäftsreisende
in Japan benötigen "Starthilfen" um nicht in ein Fettnäpfchen zu treten. Wirkliche persönliche
Kontakte sind nur möglich wenn man bestimmte kulturelle Eigenarten berücksichtigt. Der
"Reisegast" vertieft diese Eigenarten und beschreibt humorvoll und mit einem Augenzwinkern die
Besonderheiten des Aufenthalts in Japan.