»Ruf doch mal an!« war einst an den gelben Telefonzellen zu lesen. Rund 160.000 existierten
noch Mitte der 1990er-Jahre mittlerweile sind die meisten aus dem Stadtbild verschwunden. Mit
dem Siegeszug von Handy und Smartphone sind die öffentlichen Fernsprecher überflüssig geworden.
Doch es gibt auch eine Gegenbewegung die sich für den Erhalt oder alternative Nutzungen der
Telefonzellen einsetzt. Unterhaltsam schildert der Historiker Eckart Schörle die Entwicklung
von den Anfängen um 1900 bis zur Gegenwart und widmet sich der Telefonzelle im Film ebenso wie
den vielen kreativen Verwendungsmöglichkeiten. Dieses Buch richtet sich an alle die mehr über
diesen fast vergessenen Alltagsgegenstand erfahren wollen und lädt ein zu einem
abwechslungsreichen Streifzug durch die Kommunikationsgeschichte des 20. Jahrhunderts.