Die Kompanie Müller ist nur noch ein auf dreiundzwanzig Mann zusammengeschmolzener
Soldatenhaufen der auf verlorenem Posten versucht gegen das unbarmherzige Schicksal
anzugehen. Man hat den kranken Kompaniechef aus dem zerschossenen russischen Dorf mitgenommen
in die unendlichen Wälder von wo aus man abgeschnitten von den Kameraden und höheren
Dienststellen versucht sich der Umklammerung zu entziehen. Die Familie des Dorfältesten Alexei
Kokowkin führen sie mit sich. Feldwebel Brettschneider glaubt nicht dass man sich bis zur
finnischen Grenze durchschlagen kann. Aber die Männer vertrauen auf Oberleutnant Müller. Er
wagt mit der zerlumpten und von unsagbaren Leiden gezeichneten Kompanie den Gewaltmarsch.