Die japanische Tätowierkunst genießt unter Anhängern der Körperkunst weltweit großes Ansehen.
Der japanische Tätowierstil übt seit der zweiten Hälfte der letzten Jahrhunderts einen
beständig starken Einfluss auf die westliche Form des Tätowierens aus. Nicht nur japanische
Tätowiermeister werden regelmäßig auf internationale Tätowiermessen eingeladen auch heute noch
reisen Tätowierer aus Europa Australien oder Amerika nach Japan um sich dort Inspirationen zu
holen. In Japan selbst erfahren tätowierte Japaner eine starke Ablehnung was darin begründet
liegt dass Träger von Tätowierungen sehr häufig der yakuza der japanischen Mafia angehören.
Der Autor und Chefredakteur des Tätowier-Magazins stellt die japanische Tätowierkunst die auf
die Edo-Zeit fokussiert ist dar. In jener Zeit also in der sich dieses Kunsthandwerk
herausbildete. Er verliert dabei jedoch nicht die Vorläufer dieser Kunst sowie die heutigen
Ausprägungen des Tätowierens aus den Augen. Das Buch bietet nicht nur grundsätzlich
Informationen zur Entwicklung der japanischen Tätowierkunst sondern behandelt auch den überaus
interessanten Bereich japanischer Kultur um sie den japanologisch aber auch den
kunsthistorisch soziologisch oder spirituell Interessierten zugänglich zu machen.