Identität oder Egalität ist eine Kampfansage an die Egalitaristen unseres Landes die neuen
Apostel des Gleichheitswahns auf Regierungsbänken und in Parlamenten auf den Lehrstühlen im
staatsfinanzierten Hochschulbetrieb in den Intendantensesseln der Medienanstalten in
Redaktionsstuben und auf Kirchenkanzeln. Der Jurist Klaus Kunze analysiert die
Gleichheitsutopie als identitätszerstörende und die menschliche Würde mit Füßen tretende
Hypermoral einer herrschsüchtigen Pseudoelite. Er kommt zu einem entlarvenden Urteil: In
letzter Konsequenz geht es den radikalliberalen und linken Gleichheitsfanatikern um die
Einschränkung unserer Menschenrechte auf Ungleichheit und individuelle Freiheit. Sie bauen an
einer neuen proto-totalitären Ordnung. Ihre universalistischen Dogmen zerstören unsere
tradierten Werte. Sie paralysieren unseren Staat und seine Institutionen machen ihn wehrlos
gegen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts.Kunze argumentiert stets stringent und
verfassungsrechtlich auf der Grundlage unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung und
belegt überzeugend: Linke Ideologen deuten diese um im Sinne einer Pflicht ihren
quasireligiösen Glauben an eine angebliche fundamentale Gleichheit aller Menschen anzunehmen.
Dieser beseelt sie wie eine metaphysische Offenbarung. Dagegen setzt der Autor auf die Werte
der Differenz und der Unterscheidbarkeit auf die Würde eines selbstbestimmten Lebens in
natürlichen und gewachsenen Solidargemeinschaften wie Familie Volk und Nation. Eine identitäre
und freiheitliche politische Manifestation ein Bekenntnis zu Demokratie Rechtsstaatlichkeit
und zur Gleichwertigkeit aller Staatsbürger vor dem Gesetz.