Sanna die Lettin und Andrejs der Roma wachsen in einem Kinderheim auf. Sanna hat nur noch
eine vage Erinnerung an ihre Mutter und eine große Wut im Bauch auf die Gesellschaft die
Menschen wie sie nicht haben will oder mit selbst gestrickten Socken und ausrangierten Kleidern
Abbitte leisten. Sobald sie die Schule beendet hat zieht sie nach Riga um eine Ausbildung zu
absolvieren doch Partys und Alkohol drohen sie abstürzen zu lassen. Nach einer Party findet
Andrejs sie betrunken auf einer Parkbank schlafend und nimmt sie mit zu sich nach Hause.
Zwischen ihnen entwickelt sich eine Liebes- und Familiengeschichte die die Suche nach der
eigenen Identität die Verantwortung als Eltern und den Kampf gegen Vorurteile spürbar werden
lässt. Laura Vinogradova begleitet die Leser:innen auf eine generationsübergreifende Reise
bei der die Charaktere ihren eigenen Platz in der Welt erst noch finden müssen. Ein Buch über
Einsamkeit Erwachsenwerden und davon sich trotz gesellschaftlicher Hürden zu akzeptieren.