Der Roman beginnt scheinbar mit dem Ende. Die junge Psychologin und Mutter Sophia stirbt bei
einem Segelausflug mit ihrer Familie. Getrieben von dem Wunsch wieder zu ihrer Familie zu
gelangen soll sie sich auf die Suche nach ihren unerlösten Seelenteilen begeben. Wenn es ihr
gelingt diese abgespaltenen Seelenanteile zu finden und zu sich zurückzuholen kann sie wieder
nach Hause zurückkehren heißt es. Ihre Reise führt Sophia dabei zunächst in eine
mittelalterlich anmutende Welt in der sie mithilfe der jungen Heilerin Johanna auf die Spuren
einer fast vergessenen Erinnerung geführt wird. Im Kloster der Erkenntnis einem mystisch
spirituellen Ort wird sie anschließend immer tiefer in ihre eigene Selbstreflexion begleitet
und beginnt allmählich die Wahrheit über ihr eigentliches Sein hinter allen Spiegeln zu
begreifen. Auf schmerzhafte Weise muss sie erkennen dass ihre Sicht auf die Welt stets nur ein
Spiegelbild ihres eigenen Inneren ist. Und so wird Sophias Reise zunehmend zu einem
unerwarteten Rätsel über eine längst vergessene Wirklichkeit. Parallel dazu beginnt ein zweiter
Erzählstrang die Geschichte einer namenlosen Klatschkolumnistin aus der Ich-Perspektive zu
erzählen. Diese gerät in eine bedrohliche Verfolgungsjagd welche ihr ganzes Leben für immer
verändern wird. Denn ihre Verfolger suchen einen Schlüssel und dieser Schlüssel trägt ein
uraltes Geheimnis. Spannend und unterhaltsam begegnen sich diese beiden unterschiedlichen
Geschichten im Laufe des Buches und es wird immer klarer dass sie doch mehr miteinander zu
tun haben als es auf den ersten Blick scheint. Der Weg hinter die Spiegel ist die Geschichte
zweier unterschiedlicher Zeitreisen von Wiedergeburt und der uns allen innewohnenden
Seelenaufgabe. Sie kann das Bewusstsein erweitern und jeden Leser darin unterstützen seinen
eigenen individuellen Weg zu gehen.