Als die älteste Bewohnerin des kleinen Ortes Gromzell mit 108 Jahren verstirbt ist die
Dorfgemeinschaft schwer erschüttert. Der Tod hat sich ausgerechnet Marie geholt die ihm doch
so lange von der Schippe gesprungen war. Die Trauernden suchen Trost bei Gott doch als der Tod
weiter um sich greift wächst der Drang selbst zur Tat zu schreiten und den Dorffrieden
wiederherzustellen. Gestört wird dieser auch durch die aus Berlin zurückgekehrte Anna deren
Großeltern einst die umstrittene Deibelstube betrieben. Zudem ist da noch dieser Journalist
der über Maries Tod berichten will. Und stimmt es eigentlich dass eine Berührung des
Bestatters Eric Schade einem den eigenen baldigen Tod ankündigt? Während zwischen Glaube und
Aberglaube nach dem Schuldigen für all das Unheil gesucht wird schwebt über dem Dorf ein
ungewöhnlich großer schwarzer Vogel mit seltsam menschlichen Augen. 'Gromzell' erzählt vom
ewigen Widerstreit zwischen Leben und Tod sowie der Unfähigkeit des Menschen aus freien
Stücken zu verwelken was bisweilen groteske Blüten trägt.