Ein Dichterfürst beigesetzt in einem Gemeinschaftsgrab! Für mittellose Adelige und bedeutende
Persönlichkeiten zwar aber keine würdige letzte Ruhestätte für Friedrich von Schiller! Mehr
als 20 Jahre nach Schillers Tod sucht man schließlich im Weimarer Kassengewölbe nach seinen
Gebeinen und bringt sie in die Herzogliche Bibliothek. Sehr zur Freude des dortigen
Bibliothekars Johann Wolfgang von Goethe. Zur Inspiration für seine inneren Zwiegespräche mit
dem toten Freund leiht er sich kurzerhand dessen Schädel aus. Doch man stelle sich sein
Entsetzen vor als er darin ein Loch entdeckt das einen schrecklichen Verdacht in ihm weckt:
Sein Freund wurde ermordet! Und so wird der Dichterfürst zum Kommissar. Der Autor unterstützt
ihn humorvoll mit Mitteln die den Ermittlern heute zur Verfügung stehen bis Goethe den Fall
lösen kann. Ein witziger bisweilen aberwitziger Krimi dem es weder an Spannung noch an
literarischem Wissen über die Weimarer Klassik und Respekt für die deutschen Dichterfürsten
fehlt.