Der Calenberger Kreditverein gehört zu den kleinsten deutschen Hypothekenbanken. Seit der
Gründung vor 200 Jahren besteht er in der Form eines ritterschaftlichen Kreditinstituts.
Gestützt auf eingehende Archivrecherchen hat das Autorenteam erstmals die lange Geschichte
dieser besonderen Bank in Hannover untersucht. Im Blick stehen ihr langfristiges Kreditgeschäft
in der niedersächsischen Region Persönlichkeiten der einzelnen Epochen aber auch der
politische Rahmen. Als Hypothekenbank in der Form eines ritterschaftlichen Kreditinstituts ist
der Calenberger Kreditverein eine Besonderheit. Unter Wahrung der Tradition hat er sich mit
langfristigen Finanzierungen in seiner niedersächsischen Region erfolgreich entwickelt. Das
Autorenteam zeichnet ein detailliertes Bild von der 200-jährigen Geschichte des Calenberger
Kreditvereins und geht der Frage nach warum sich diese Bank so lange als beständig erweisen
konnte. Zugleich wird die wenig bekannte Form der ritterschaftlichen Kreditinstitute
beschrieben von denen heute nur noch zwei existieren. Das Buch spannt den Bogen von den
Anfängen als Zusammenschluss von Rittergutsbesitzern bis zu den Herausforderungen für das
heutige Pfandbrief- und Hypothekengeschäft. Ausführlich wird in dieser wissenschaftlich
fundierten Darstellung auch auf die Rolle des Calenberger Kreditvereins im "Dritten Reich"
eingegangen.